Wer war eigentlich Hans Otto?

Warum der Name Hans Otto Film? Ganz einfach: Weil unsere Firma in der Hans-Otto-Straße liegt. Trotzdem wollen wir Interessierten die traurige deutsche Geschichte nicht vorenthalten, die der Straße ihren Namen gab:

Hans Otto (* 10. August 1900 in Dresden; † 24. November 1933 in Berlin) war ein deutscher Schauspieler. Als einer der ersten Künstler linker Gesinnung wurde er von den Nazis ermordet.
Hans Otto wurde am 10. August 1900 in Dresden geboren. Er debütierte 1920 am Künstlertheater in Frankfurt am Main, spielte an den Hamburger Kammerspielen, am Preußischen Hoftheater in Gera, am Deutschen Schauspielhaus, am Lessing-Theater in Berlin und schließlich ab 1931 am Preußischen Staatstheater am Gendarmenmarkt. Bereits Anfang der zwanziger Jahre suchte er den Kontakt zu Kommunisten und „Roter Hilfe“. 1924 trat er der KPD bei. Er führte Regie bei Arbeitertheatern und gehörte zu den Gründern der Agitprop-Truppe „Die Nieter“. 1930 wurde er zum Vorsitzenden der Berliner Sektion des Arbeiter-Theater-Bund-Deutschlands und mit seinem Engagement am Staatstheater auch zum Obmann der Gewerkschaft der Deutschen Bühnenangehörigen (GDBA) dieser Bühnen gewählt. Am 27. Februar 1933 wurde Otto gekündigt, weil er nicht mehr in „die gesamte künstlerische Konstellation“ passte, am 23. Mai hatte er seinen letzten Auftritt als Kaiser in „Faust II“. Obwohl er von Max Reinhardt aus Wien ein Angebot erhielt, blieb er in Berlin und stürzte sich in die nun illegale Parteiarbeit. Hans Otto wurde am 13. November 1933 festgenommen und der Gestapo in der Prinz-Albrecht- Straße überstellt. Während der Verhöre wurde er grausam misshandelt und schließlich aus dem dritten Stock einer SA-Kaserne geworfen, um einen Selbstmord vorzutäuschen. Er starb am 24. November 1933 in einem Berliner Krankenhaus an den Folgen der schweren Verletzungen.

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